BAUEN ...   ...WOMIT?

 

 

Holz ist selbstverständlich der Werkstoff des Zimmerers. Alle Arbeiten werden primär mit Holz ausgeführt. Zum Einsatz kommen heimische (oder mittlerweile heimische) Holzarten aus regionaler Forstwirtschaft, dazu zählen vor allem Fichte, Lärche und Eiche. Regional gewachsen, im lokalen Sägewerk weiterverarbeitet, und schließlich in der Region verbaut = kurze Transportwege, möglichst geringe CO2-Emission, Förderung der lokalen Wirtschaft.

 

Darüber hinaus gibt es aber noch weitere ebenfalls organische Werkstoffe mit denen wir mittlerweile alltäglich arbeiten. Dazu gehören Dämmstoffe aus Holzfasern,  Jute oder Hanf.

 

Allen gemein ist der Vorteil dass es sich um nachwachsende Rohstoffe handelt, die im verbauten Zustand außerdem CO2-Speicher sind.

 

 

BAUEN...  ...WIE?

 

 

In der Sanierung wird „nach Art des Hauses“ gebaut. Mir ist es wichtig die ursprüngliche Bauweise eines Gebäudes zu berücksichtigen. Das bedeutet vor allem, dass nicht unnötiger Weise neue oder moderne Bauarten und Materialien in Bestandsgebäude eingebracht werden.

 

Die in Südniedersachsen meist vorkommende Bauweise der vergangenen drei Jahrhunderte ist der Fachwerkbau. Viele der Gebäude stehen bis heute, haben sich also in Konstruktion und Wahl der Materialien bewährt. Hier bedeutet "sanieren nach Art des Hauses", dass Fachwerkreparaturen mit den gleichen Holzarten und mit verzimmerten Holzverbindungen wie vorliegend ausgeführt werden, dass natürliche zum Fachwerkbau passende Materialien verwendet werden, dass energetische Sanierungen mögliche ortsbild-, oder landschaftsprägende Fachwerkfassaden berücksichtigen.

 

 

Im Neubau aus Holz stehen verschiedene Bauarten zur Verfügung, die je nach Art des Baus richtig oder falsch sein können. Neben Fachwerkbauweisen, die leider meist nur noch für Anbauten oder Nutzgebäude wie Carports, Schuppen/Scheunen oder Gartenhäuser zum Einsatz kommen, stehen in unserer Region für den Holzbau der Holzrahmenbau, der Strohballenbau sowie der Vollholzbau zur Verfügung.